Zwar gibt es diesen berühmten Spruch des französischen Schriftstellers und Grafikers Francis Picabia

„Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann.“

Doch ist es uns klar, das wir mehr brauchen als Kopfarbeit allein, um unser Potenzial zu entfalten. Insofern ist das Bild des Buchs auch eigentlich ein falsches – es braucht hier neue „Lern- und Arbeitsbilder“. Und wir brauchen unser volles Potenzial, um den Wandel, der ansteht, zu vollziehen.

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Der „Club of Rome“ fordert in seinem letzten Report „Wir sind dran“

eine „neue Aufklärung“.

Die besten Think Tanks dieser Welt reichen nicht mehr, um die globalen Herausforderungen zu lösen. Wir brauchen auch „Making“ und „Sensing“. Auch deshalb ist eines der globalen Nachhaltigkeitsziele dem Thema Bildung gewidmet.

Hierzu sind in den vergangenen Jahren einige Methoden und Ansätze entstanden – drei davon stelle ich hier vor:

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1* Theorie U – Von der Zukunft her führen – Otto Scharmer

Einer der Ansätze, von einer anderen Ebene her zu führen und damit nicht mehr vom Ego sondern aus einer Eco-Ebene heraus, ist der der Theorie U von Otto Scharmer. Der U-Prozess – auch Presencing genannt – ermöglicht es, u.a. durch Meditation tiefer einzutauchen. Ein spannender Ansatz!

Theorie U-Entwickler Otto Scharmer ist Senior Lecturer und Gründer des Presencing-Institute am renommierten MIT Massachusetts Institute of Technology ist es gelungen, diesen Ansatz in einem der am höchsten angesehenen wissenschaftlichen Institute zu anzusiedeln. Seine digitalen U.Labs finden mit zehntausenden Teilnehmenden über den gesamten Erdball verteilt statt. Der Zugang ist barrierearm: Eine Teilnahme ist in der Regel kostenfrei, so interdisziplinäre Teams aller gesellschaftlichen Schichten zusammenkommen. Am besten, du nimmst mal an einem der U-Labs teil. => hier bei buch7.de bestellen

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2* New work needs inner work – Dr. Joana Breidenbach

… ist ein Buch, das da anfängt, wo das bekannte Werk „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux aufhört. Denn es braucht auch einen inneren Wandel, damit neue Arbeit gelingen kann. Dieser Dimension widmet sich das Buch ganz konkret, der „inneren Innovation“ von Teams, der Art und Weise, wie Mitarbeiter und Teams reifen und wachsen können, so dass sie ihre komplexe, flexible Außenwelt kompetenter, sicherer und glücklicher gestalten können. So wird selbstbestimmteres Arbeiten und der Abbau von Hierarchien möglich.

Co-Autorin Joana Breidenbach ist Mitgründerin der Spendenplattform betterplace.org und hat in ihrem Unternehmen diesen New-Work-Ansatz ganz praktisch eingeführt. => hier bei buch7.de bestellen

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3* Sensing the Change – Heike Pourian

Aus der Website von Sensing the Change:

„Wir befinden uns als Menschheit im „Space between the Stories“ (Charles Eisenstein). Das alte Narrativ von Patriarchat und Kapitalismus ist obsolet geworden, das Neue hat sich noch nicht manifestiert. Es liegt vielleicht als Ahnung und Möglichkeit in der Luft, ist aber noch nicht Wirklichkeit geworden. Woran orientieren wir uns in diesem Zwischenraum, wenn alle Bezugssysteme ins Wanken geraten? Was hilft uns, der Leere, dem Nichtwissen zu begegnen?

Unser Geworden sein ebenso anerkennen wie unser Potenzial. Horchen. Wahrnehmen. Gewohnte Perspektiven und Selbstverständlichkeiten verlassen. Pendeln zwischen dem Blick aufs Detail und auf den großen Zusammenhang.“

„Sensing the Change“ ist entstanden aus der Contact Improvisation – es geht darum, den Wandel, „der in der Luft liegt“, vor allem körperlich zu erspüren, sich neu zu verkörpern – und damit den Wandel in die Welt zu tragen. Eine der wesentlichen Entwickler*innen von „Sensing the Change“ ist Heike Pourian. => ein Buch zum Thema ist in Arbeit, Heike Pourian und ihr Team bieten regelmäßig Workshops zum Thema an => hier ist die Website

 

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